29. Januar 2020

Dreijähriges BMWi Projekt ZÜbReNe gestartet

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das dreijährige Projekt ZÜbReNe - Steigerung der Zuverlässigkeit und Überlastbarkeit von Betriebsmitteln zur Reduktion von Netzausbau.

Die Belastbarkeit von elektrischen Betriebsmitteln wird durch schädigende Auswirkungen von überhöhten Temperaturen auf die Isolationsmaterialien begrenzt. Durch gezieltes Messen und Auswerten der Temperatur könnten Betriebsmittel höher ausgelastet werden, wodurch die Kosten für Netzausbau und Einspeisemanagement gesenkt werden können. In ZÜbReNe wird ein Monitoring für Transformatoren und Kabelmuffen vorgeschlagen, entwickelt und prototypisch umgesetzt. Wichtige Projektaufgaben sind die Entwicklung thermischer Modelle beider Betriebsmittel und die Implementierung von Sensoren in eine 'intelligente Kabelmuffe'. Die in diesem Projekt fokussierten Aspekte des Kabel- sowie Transformatormonitorings in Kombination mit dem Freileitungsmonitoring stellen eine neue Perspektive für die Planung des Netzausbaus dar. Für diesen Zweck soll eine an der Universität Stuttgart bereits fortgeschrittene Methodik zur probabilistischen Netzplanung um das Überlastmonitoring von Transformatoren, Freileitungen und Kabelsystemen ergänzt und zur Ermittlung der o.g. Potenziale eingesetzt werden. Zu den Projektpartnern gehören neben dem IEH die Firmen Pfisterer Kontaktsysteme GmbH, BSS Hochspannungstechnik GmbH und die Netze BW GmbH.

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